Seitenwagen Supercup in Diedenbergen

Am 07. & 08.07.2018 wurde zum ersten mal der Seitenwagen Supercup in Diedernbergen ausgetragen. Ursprünglich waren dafür acht Seitenwagen Teams angemeldet, doch leider mussten zwei Gespanne krankheitbedingt absagen. Somit waren insgesamt nur sechs Gespanne am Start, drei mit A- & drei mit B-Lizenz. Durch die absagen wurde das Laufschema abgeändert, sodass pro Lauf nur drei Gespanne am Startband standen. Leider hat der Veranstalter die Laufeinteilung nicht ganz glücklich geändert, worauf wir aber später genauer eingehen.

Supercup-Wertung über zwei Renntage

Die Platzierungen des Supercup ergaben sich aus den Ergebnissen von Renntag eins und zwei. An beiden Tagen haben jeweils die drei Punktbesten Gespanne das Finale gefahren. Die Endplatzierung ergab sich jedoch durch die addition der Punkte aus beiden Tagen, bei Punktgleichheit fiel das Ergebnis vom Rennsonntag mehr ins Gewicht. Es wurde an beiden Tagen die selbe Laufeinteilung gefahren.

Für Achim und Michael war das eine sehr unglückliche Situation, da sie in drei von drei Vorläufen gegen Markus Venus und Markus Heiß antreten mussten. Da aber die Laufeinteilung auch am Sonntag dieselbe war, hieß es 6 mal Venus/Heiß. Um an beiden Tagen ins Finale einziehen zu können, musste ein Laufsieg her und das gegen die amtierenden Deutschen Meister.

Erster Lauf mit allen A-Gespannen

Gleich im ersten Lauf wurde es richtig spannend, da alle A-Lizenz Fahrer am Start waren. Von innen nach außen starteten Venus/Heiß, R. San Millan/B. Zapf und A. San Millan/M. Zapf. Auf der kurzen Speedwaybahn ist der innere Startplatz immer von Vorteil, da der Weg in die erste Kurve kürzer ist. Raphael und Benedikt hatten einen guten Start und waren gleichauf mit Venus/Heiß, doch aufgrund des kürzeren Weges schoben sich die Bayern auf die erste Position. An den Positionen änderte sich bis ins Ziel auch nichts mehr.

Supercuo in Diedenbergen - Venus vor San Millan
Venus/Heiß vor den San Millan Brüdern - Foto: Carsten Dierks

Achim und Michael konnten ihre weiteren Vorläufe immer auf Platz zwei beenden, aber kamen trotzdem nicht ins Finale, da ihnen die Punkte und ein Laufsieg durch die schwerste Laufeinteilung fehlten. Raphael und Benedikt hatten es da schon einfacher und konnten die anderen Vorläufe alle für sich entscheiden. Im Finale mussten sie somit gegen Venus/Heiß und Zwetsch/Caric antreten. Dieses gewannen wieder die Deutschen Meister vor Raphael und Benedikt und dem Pfälzer B-Gespann. Zwischen der #92 und Venus/Heiß wurde es zwar immer eng, aber es konnte nie zum Überholen angesetzt werden.

Rennsonntag fast eine Kopie des Samstags

Raphael und Benedikt nahmen sich natürlich vor, am zweiten Renntag das führende Gespann aus Bayern anzugreifen. Ein Sieg im ersten Lauf hätte das komplette Rennen noch mal spannend machen können. Im ersten Lauf hätte es auch fast geklappt, wenn der erste Start nicht abgebrochen worden wäre. Denn da war unsere #92 knapp dran an Venus/Heiß vorbei zu ziehen, doch der Start wurde eben wegen eines inkorrekten Starts von Venus abgebrochen. Beim zweiten Start war dann alles wie am Tag zuvor und Venus/Heiß gewannen vor Raphael/Bendekt und Achim/Michael. Ansonsten waren die Ergebnisse identisch mit dem Vortag, außer das die Bayern Kehrer/Lepnik ins Finale einzogen.

Für Raphael und Benedikt war das Rennen ein gutes Training für das kommende EM-Semifinale in Roden.

Ergebnis

  1. Markus Venus / Markus Heiß, 24 Punkte
  2. Raphael San Millan / Benedikt Zapf, 20 Punkte
  3. Patrick Zwetsch / Viktor Caric, 12 Punkte
  4. Achim San Millan / Michael Zapf, 10 Punkte
  5. Sebastian Kehrer / Patrick Lepnik, 8 Punkte
  6. Andreas Horn / Sonja End, 8 Punkte
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