Sandbahnrennen Mühldorf 2017

Licht und Schatten beim WM-Lauf

Am 09.07.2017 ging es diesmal für unsere beiden Gespanne zum Sandbahnrennen nach Mühldorf. Achim war mit Lydia am Start und Raphael wie gewohnt mit Benedikt. Zum ersten Mal fuhren sie in einem Rennen gegeneinander.

Der Renntag beginnt mit Regen

Zu Beginn des Trainings fing es in Mühldorf zu regnen an. Das war aber nicht weiter schlimm zu bewerten, da die Sandbahn von Mühldorf einiges an Wasser verträgt. Zudem regnete es nur eine halbe Stunde und so konnte mit den Trainings nach Zeitplan begonnen werden. Im Training fanden beide Gespanne das optimale Setup für das Rennen und es gab bis dahin keine Probleme. Im Pflichttraining kamen Raphael und Benedikt auf dem zweiten Platz ins Ziel, Achim und Lydia direkt dahinter auf dem dritten Platz.

Sandbahnrennen Mühldorf 2017 - Achim und Lydia - Seitenwagenrennen

Probleme im ersten Punktelauf

Sowohl bei Achim/Lydia, als auch bei Raphael/Benedikt war im ersten Lauf der Wurm drin. Dort fuhren die beide Gespanne jedoch noch nicht gegeneinander, da durch das Laufschema Raphael/Benedikt den ersten Heat aussetzten und Achim/Lydia im zweiten.

Nach dem Start waren Achim und Lydia auf Platz drei unterwegs und schickten sich an, den zweiten Platz zu übernehmen. Doch zu Beginn der zweiten Runde wurden sie plötzlich langsamer. Ein Totalschaden des Motors war dafür verantwortlich. Ärgerlich, da es ein vielversprechender Renntag zu werden schien. Leider hatte dies negative Auswirkungen auf den weiteren Verlauf des Rennens, da der Ersatzmotor von Achim nicht die Leistung des ersten Motors hat.

Bei Raphael und Benedikt waren für die Probleme kein technischer Defekt verantwortlich, sondern durch fehlende Erfahrung (und auch durch die übermäßige Bewässerung der Bahn) gingen die Blätter des Sichtschutzes zu Ende. Raphael fuhr auf Platz drei und war die ganze Zeit im Angriff auf den zweiten Platz. Im Nachhinein eine Fehlentscheidung, da die letzte Runde „blind“ gefahren werden musste. Dadurch sah Raphael den Kurveneingang nicht mehr richtig und fuhr im Innenfeld. Die Disqualifikation war eine bittere, aber korrekte Entscheidung. Somit gingen unsere beiden Gespanne mit null Punkten aus dem ersten Lauf.

Sandbahnrennen Mühldorf 2017 - Seitenwagen Bahnsport - Motorsport

Ehrgeizige Aufholjagd von Raphael – Achim hatte keine Chance

In den weiteren zwei Punkteläufen galt es nun den „Nuller“ wett zu machen. Für Raphael und Benedikt war die Ausgangssituation jedoch um einiges besser, als für Achim und Lydia. Sie konnten mit ihrem Top-Material an den Start gehen. Mit den Ergebnissen in den Punkteläufen zwei und drei hatte wohl in Mühldorf aber niemand gerechnet. Von außen, wie von innen legten Raphael und Benedikt Raketen-Starts hin und setzten sich somit an die Spitze des Feldes. Diese Führung gaben sie bis ins Ziel nicht mehr her und haben dabei etablierte A-Lizenz Gespanne, wie Karl Keil, hinter sich gelassen. Dadurch schoben sie sich im Zwischenergebnis auf den dritten Platz. Achim und Lydia kamen gehandicapt noch auf einen vierten und einen fünften Platz. Sie kamen im Endergebnis auf drei Punkte, die leider knapp nicht für den Einzug ins Finale gereicht haben.

Pech im Finale – aber trotzdem gutes Ergebnis

Nachdem die Startplätze fürs Finale ausgesucht wurden, ging es mit dem Endlauf für Raphael und Benedikt weiter. Sie gingen von Startplatz fünf (zweiter von außen) ins Rennen. Wieder legten die beiden einen guten Start hin. Als zweiter bogen sie in die erste Kurve und waren stets in Schlagdistanz zum führenden. Ende der zweiten Runde wurde der Lauf aber abgebrochen, da das Gespann Kreuzmayr/Balz zum Sturz kam. Zum Glück haben sich die beiden nicht schlimmer verletzt.

Im Wiederholungslauf lagen Raphael und Benedikt nach dem Start wieder auf dem zweiten Platz. In der letzten Runde wurden sie aber von Keil/Kersten überholt. Raphael konnte dem Angriff nichts mehr entgegensetzen. Das kostete im Endergebnis den zweiten Platz.

Sandbahnrennen Mühldorf 2017 - Siegerehrung internationale Seitenwagen

Fazit

Für Achim und Lydia war es ein enttäuschender Tag. Nach vielversprechendem Anfang, war durch den „Technik-Teufel“ kein besseres Ergebnis möglich. Am Ende kamen sie so auf den 7. Platz.

Für Raphael und Benedikt hatte der Renntag ein versönlicheres Ende. Mit dem 3. Platz in der A-Lizenz können die beiden zufrieden sein. Trotzdem ärgert es die beiden, dass sie ein besseres Ergebnis verpasst haben. Mit etwas mehr Glück und Erfahrung war sogar der Sieg möglich. Auf jeden Fall nehmen sie sehr viel positives und Erfahrung für den weiteren Weg in die A-Lizenz mit nach Hause.

Fotos von Niklas Breu. Zur Bildergalerie geht es hier.

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