A-Lizenz in Dingolfing

Licht und Schatten beim Sandbahnrennen Dingolfing 2017

01. Mai 2017 – Unser erstes Rennen der Saison 2017 startete in Dingolfing auf der einzigartigen Sandbahn. Aufgrund der Verletzung von Josh Goodwin, rutschten wir ins Feld der internationalen Seitenwagen. Gleich im ersten Rennen der Saison ging es für Raphael und Benedikt gegen Hochkaräter wie Venus, Brandhofer und Co.

Für uns war es das erste Mal in Dingolfing in dieser Fahrerbesetzung. Die Bahn sieht von oben wie eine Brotscheibe aus, weshalb es nur eine richtige Gerade gibt. Im Training kamen wir doch gleich gut zurecht mit der anspruchsvollen Sandbahn. Die Start Ziel Gerade, die keine Gerade ist, meisterten wir sofort im halb Drift. Die Geschwindigkeit war auf A-Lizenz Niveau. Das Pflichttrainging beendeten wir auf dem zweiten Platz hinter den späteren Siegern Venus/Heiß.

Technische Probleme im Rennen

Schon im ersten Lauf merkten wir, dass irgendwas nicht stimmt. Die Starts, die noch im Training sehr gut waren, funktionierten auf einmal nicht mehr. Es ging nicht mehr viel voran, doch wir konnten den Fehler zunächst nicht lokalisieren. Hier sprang aber noch ein Punkt raus, das Brandhofer/Scheunemann einen Ausfall hatten.

Im Fahrerlager haben wir den Grund für die schlechten Starts gefunden. Die Kupplung wurde viel zu heiß. Warum konnten wir aber nicht herausfinden. Das Mysterium klärte sich erst zuhause in der Werkstatt. In unserer Kupplung hat sich ein Ölfilm verbreitet. Daher kamen wir nicht aus den Startlöchern. Die weiteren Läufe belegten wir jeweils auf dem letzten Platz. In der internationalen Klasse sind solche Fehler kaum aufzuholen. Am Ende belegten wir den 8. Platz beim Sandbahnrennen Dingolfing 2017. Schade, es wäre mehr drin gewesen. Aber die Erfahrung war es Wert, nach Dingolfing zu reisen. Unsere Geschwindigkeit ist auf dem Niveau der internationalen Seitenwagen und der Fehler einer öligen Kupplung wird uns kein zweites Mal passieren.

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