Lehrgeld in Dingolfing

Ambitioniert fuhren Raphael und Benedikt am 01. Mai zum Sandbahnrennen in Dingolfing. Trotz den wenigen Trainings am Anfang der Saison waren die beiden doch guter Dinge, dass die Form stimmt. Das getestete Material erbrachte die gewünschten Fortschritte und sie stellten sich schnell darauf ein.

Im ersten freien Training schien sich die Form auch zu bestätigen, dort war unser Gespann sehr schnell und konnte sich im zweiten freien Training sogar noch um eine halbe Sekunde steigern. Doch Training und Rennen sind zwei Paar Stiefel. Die Bahn war am Anfang des Tages noch gleichmäßiger und deshalb besser zu befahren. Aus den Erfahrungen vom letzten Jahr wussten Raphael und Benedikt aber, dass sich das ändern wird.

Am Startband muss man sich in Dingolfing auf einen sehr losen und glatten Untergrund einstellen. Dort ist die Auswahl der richtigen „Rille“ sehr wichtig. Beim Startbandtraining ging schon nichts voran, weil sie den falschen Startplatz aussuchten. Also wurde von da an schon klar, dass es heute knifflig werden könnte.

Sandbahnrennen Dingolfing 2018 - Fahrervorstellung

Stärke war heutige Achillessehne

Die sonstige Stärke von Raphael und Benedikt, das Starten, war am heutigen Renntag ihre Schwäche. Durch falsche Entscheidungen und individuelle Fehler haben sie sich bereit am Start ins Hintertreffen gebracht und da auf der Dingolfinger Sandbahn das überholen sehr schwer ist war das bereits der „Genickschuss“ für dieses Rennen.

Start der Seitenwagen in Dingolfing beim Sandbahnrennen
Bild von Niklas Breu

Die drei Läufe kurz und bündig

  • Lauf 1: Durch die falsche Startplatzwahl bekam Raphael so viel Dreck auf den Sichtschutz, dass dieser den Geist aufgab. Ohne Sicht konnte so kein Platz mehr gut gemacht werden. Daraus folgte der letzte Platz.
  • Lauf 2: Der Fehler aus dem ersten Lauf wurde zum Glück nicht wiederholt. Jedoch schaltete Raphael zu früh in den zweiten Gang, wodurch ein möglicher erster oder zweiter Platz verschenkt wurde. Immerhin holten sie in diesem Lauf noch einen Punkt.
  • Lauf 3: Von ganz innen startend, hatten Raphael und Benedikt sehr gute Voraussetzungen weit vorne zu landen. Die ersten Meter waren sie auch vorne, doch dann machte sich das Getriebe selbständig und schaltete früher als geplant in den zweiten Gang. Zum Glück nicht so gravierend früh wie im zweiten Lauf. Doch dadurch ging der erste Platz an Markus Brandhofer verloren. Immerhin kamen sie auf Platz zwei ins Ziel und so endete der Renntag einigermaßen versöhnlich.

Am Ende Sprang so der 6. Platz heraus. Besser als im Jahr zuvor, aber es war wieder ein deutlich besseres Ergebnis drin. Wenn Raphael und Benedikt aber ihre Lehren aus dem ersten Rennen der Saison ziehen, kann es nur nach vorne gehen. Das nächste Rennen findet am 06. Mai auf der 5-Kurven-Bahn in Plattling statt. Dieses Rennen wird weitere Erfahrungen bringen. Wer unsere beiden Fahrer kennt, weiß aber, dass sie immer ganz weit vorne landen wollen.

Gesamtergebnis Internationale Seitenwagen

  1. Markus Venus / Markus Heiß, 15 Punkte
  2. Mitchel Godden / Paul Smith, 7 Punkte
  3. Markus Brandhofer / Markus Reiser, 7 Punkte
  4. Martin Brandl / Hermann Brandl, 5 Punkte
  5. Josh Goodwin / Liam Brown, 5 Punkte
  6. Raphael San Millan / Benedikt Zapf, 3 Punkte
  7. Manuel Meier / Melanie Schrempp, 1 Punkt
  8. Florian Kreuzmayr / Roman Grammelsberger, 0 Punkte

Endergebnis Internationale Solo

  1.  James Shanes
  2. Michael Härtel
  3. Stephan Katt
  4. Andrew Appleton
  5. Anders Mellgren
  6. Richard Hall
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